Marketing-Mix: DX9- und DX10-GPUs in AMDs X2K-Serie

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Chipmacher AMD führt die trickreichen Verwirrungskünste weiter, für die das ATI-Marketing mit seinen Bezeichnungen schon immer berühmt war.

Es gibt den Grafikprozessor Mobility Radeon X2300 bereits zu kaufen.

Das sah zuerst danach aus, als hätten einige Vertriebspartner aus der Hüfte geschossen und AMDs Mobility Radeon X2300 (angeblich ein RV610-Teil) verfrüht eingeführt. Wie sich herausstellt, vermengt AMD jedoch seine gegenwärtigen DirectX-9-Teile und die künftigen DirectX-10-Teile in der Modellreihe X2K.

Der X2300 ist tatsächlich ein umbenannter X1300. Der mutmaßliche Grund für die veränderte Bezeichnung waren die Leistungsunterschiede zwischen 690G mit X1250-Grafik und dem X1300. X1250 basiert auf dem alten X300-Chip, während X1300 auf dem neueren RV510 beruht. Die AMD-Vermarkter hielten es für eine gute Idee, das Produkt mit der deutlich höheren Leistung von den Chips mit geringerer Leistung abzuheben.

Leider führt AMD damit die alte ATI-Tradion einer verwirrenden Namensgebung weiter, die verschiedene Generationen von Grafikchips in einer einzigen Produktfamilie (Serien X1K, X2K) vermengt. Das ist nicht ganz das, was wir erhofften, nachdem die Firma für die Zukunft mehr Klarheit und Offenheit versprochen hatte.

(Theo Valich/bk)

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