La belle France dit “Oui” à Ubuntu

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Lorsq’une fenêtre est fermée, une autre s’ouvre. Das französische Parlament steigt auf Ubuntu Linux um, und angesichts dieser Meldung übt sich unser britischer Kollege Andrew Thomas in französischen Wortspielen. Cyril Fussy vom französischen INQUIRER weiß außerdem noch einiges mehr dazu – wir fassen das hier mal kurz zusammen.

Zut Alors! Um des Steuerzahlers Geld zu sparen, wechselt das französische Parlament zur Linux-Distribution Ubuntu. Auch die in Frankreich beheimatete Distribution Mandriva war vorgeschlagen worden, doch konnte sich dieser Vorschlag nicht durchsetzen. Eine völlig unabhängige Entscheidung also, weitab von Nationalstolz und Lobby-Beeinflussung.

Die grundsätzliche Empfehlung zum Wechsel auf Linux hatte ein offizieller Regierungsbericht bereits letztes Jahr gegeben. Jetzt erhielten die beiden Firmen Linagora und Unilog den Auftrag, die 577 Abgeordneten und ihre Mitarbeiter mit PCs auszurüsten, die mit nicht proprietärer Software laufen.

Mit dem Beginn der neuen Legislaturperiode werden daher die 1154 Computer unter Ubuntu laufen. Auch die französiche Gendarmerie ist bereits unter den Institutionen, die sich von les fenêtres de Microsoft au jus ouvert bewegen.

Der Wechsel zur Freien Software beschränkt sich nicht auf das Betriebssystem. Vielmehr werden auch Microsofts Büro-Suite sowie der Internet Explorer durch ihre quelloffenen Gegenstücke OpenOffice und Firefox ersetzt.

Unsere französischen Nachbarn versprechen sich durch den zunehmenden Einsatz von Open Source außerdem zusätzliche Arbeitsplätze im eigenen Land. Die französische Zeitung La Tribune nennt eine Zahl von 50.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2010.

(Andrew Thomas / Cyril Fussy / bk)

Linq (United Kingdom)

Le Linq (La belle France)