INQ-Schreiber beleidigt Kanada

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Das mit dem englischen Humor ist nicht jedermanns Sache und schon gar nicht im unterkühlten Kanada. Ein Artikel unseres britischen Kollegen Andrew Thomas löste dort große Empörung aus.

Über “Beleidigungen” beschwerte sich die kanadische Boulevardzeitung Toronto Sun schon in der Überschrift und berichtete dann von der “Schlechtmacherei von Manitobas Hauptstadt durch einen britischen Reporter”, dessen “Kommentare am Freitag auf der britischen Technologie-Website The Inquirer erschienen”.

Die kanadische Bildzeitung zitierte dann ausführlich aus Thomas’ launigen Ergüssen über die Stadt Winnipeg. Er hatte über eine kuriose Begebenheit berichtet, da ein betrunkener Intel-Manager auf dem Weg von Irland nach Arizona ein Flugzeug zur Notlandung zwang – ausgerechnet im kanadischen Winnipeg.

Andrew Thomas versuchte in einer E-Mail an die Kanadier das mit der Ironie zu erklären:

“Ich unterhalte mich täglich mit einer Anzahl von Kanadiern … und wir pflegen als ständigen Spruch ‘Schiebt es einfach auf Kanada!’ – was offensichtlich etwas mit dem Erschlagen von Robben und Celine Dion zu tun hat.

Wir wollten niemanden kränken. Ihr solltet mal lesen, was wir über eure Spezis weiter unten im Süden schreiben …”

Das kam aber auch nicht so gut an. Sam Katz, der Bürgermeister von Winnipeg, konnte erst recht nicht lachen:

“Das verdient nicht wirklich einen Kommentar. Das ist absolut aberwitzig. Mir scheint, er hat nicht so einen guten Sinn für Humor, wie er sich das einbildet.”

Wir werden wohl auf absehbare Zeit Kanada und insbesondere Winnipeg weiträumig umfliegen müssen.

(Newsdesk Inquirer/bk)

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Toronto Sun

Betrunkener Intel-Manager zwingt Flugzeug zur Notlandung