Gehen Apples iPhone-Pläne schief?

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Apple wird Schwierigkeiten haben, das angestrebte Ziel von 10 Millionen verkaufter iPhones im Jahr 2008 zu erreichen. Zu diesem Schluss kommt das angesehene US-Wirtschaftsmagazin “Forbes”.

Die hohen Preise von 499 Dollar für das 4-Gbyte- respektive 599 Dollar für das 8-Gbyte-Modell werden laut der Zeitschrift viele mögliche Kunden abschrecken. Doch auch Kunden, die dieses Geld auszugeben bereit sind, stelle Apple mit der Exklusivbindung an bestimmte Mobilfunkbetreiber eine weitere große Hürde in den Weg.

Es gebe zwar Informationen, dass der kalifornische Computerhersteller sein im Januar vorgestelltes iPod-Telefon außerhalb der USA auch in einer offenen Version ohne SIM-Lock anbieten werde. Möglicherweise werde Apple aber technische Vorkehrungen treffen, damit ein zum Beispiel in Europa gekauftes iPhone nicht mit SIM-Karten von Mobilfunkbetreibern in den USA funktioniere.

Forbes rechnet zudem vor, dass Steve Jobs einen hohen Marktanteil von 12,5 Prozent erreichen müsse, um die Vorgabe von 10 Millionen Stück zu schaffen. Denn im vergangenen Jahr wurden weltweit nur 80 Millionen Smartphones verkauft. In diese Kategorie gehört das iPhone mit seinen umfangreichen Computerfunktionen. In diesem Markt sind Konkurrenten wie Motorola, Palm, RIM (Blackberry) und Nokia aktiv. (dbm/mk)

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