Wikipedia-Gründer will es Yahoo und Google zeigen

Allgemein

Die Wikia, Inc. – das kommerzielle Gegenstück der freien Online-Enzyklopädie – treibt die eigenen Suchmaschinen-Pläne voran. Fünf Prozent des lukrativen Marktes will er sich holen, erklärte Wales in dieser Woche auf einer Konferenz in Tokyo.

Der Aufruhr um den führenden Wikipedia-Mitarbeiter EssJay, der sich mit falschen Titeln mehr Autorität zu schaffen versuchte, hat sich noch nicht gelegt. Da fand es der frühere Futures-Trader Jimmy Wales vielleicht nicht ungeschickt, wieder mehr über die Zukunft zu reden.

Viel Respekt vor dem Google-Mythos hat er dabei nicht:

“Die Idee, dass Google einen klaren Vorteil hat, weil sie die super-genialen Raketenwissenschaftler haben, ist inzwischen vielleicht ein wenig antiquriert.”

Wales beschrieb die beiden konkurrierenden Suchmaschinen als Black-Box-Engines, die nichts darüber verraten, wie sie ihre Suchergebnisse bewerten und sortieren. Wales zufolge sind kollaborative Suchtechniken geeignet, die Machtstrukturen des Internets zu verändern.

Was die erwarteten künftigen Gewinne seiner Firma angeht, wollte er keine zahlenmäßigen Vorgaben nennen. Er berichtete jedoch von einem Investment in Höhe von 4 Millionen $ durch angel investers sowie einem “sehr großen Investment” von Amazon. Wenn denn Engel und Amazonen mit dabei sind …

(bk)

Link

Wikipedias Wales feuert lügenden “Professor”

Wikipedia-Gründer geht auf die Suche

Amazon kauft sich bei Wikia ein