Microsoft äußert sich zum Vista-Verbot

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Nachdem das US-Verkehrsministerium zahlreiche Microsoft Produkte wie Vista, Office 2007 und Internet Explorer 7 verboten hat, äußert sich der Software-Riese erstmals zu diesem Thema.

“Wir respektieren die Entscheidungen des Käufers.”, sagte ein Microsoft-Sprecher auf Anfrage der Bloggerin Mary Jo Foley. Ins Rollen gebracht wurde die Diskussion durch ein Memorandum des US-Verkehrsministeriums DOT (Department of Transportation). In diesem Schreiben, datiert auf den 19 Januar 2007, wird erklärt, dass derzeit kein Anlass besteht die neuen Microsoft-Produkte zu nutzen.

“DOT-Büros dürfen keines der neuen Softwareprodukte kaufen, installieren oder nutzen, bevor nicht genauere Recherchen durchgeführt und die DOT CIOs diesen zugestimmt haben.”, so das Ministerium in dem Memorandum.

Weiterhin heißt es in dem Schreiben: “Analysen belegen: es besteht derzeit kein zwingender wirtschaftlicher oder technischer Grund für ein Upgrade auf diese Software. Vielmehr existieren zahlreiche Gründe, die von einem Upgrade abraten.”.

In Microsofts Statement heißt es lediglich: “Obwohl DOT derzeit den natürlichen Erforschungs-Prozess der neuen Möglichkeiten durchläuft, bleiben Windows und Office auch weiterhin Standards im Verkehrsministerium.”. (mr)

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