WMI-Schnittstelle liefert Infos zu ihrem PC
Windows Management Instrumentation

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WMI (Windows Management Instrumentation) liefert die Infos.

WMI (Windows Management Instrumentation) ist eine Windows-Kernkomponente, die als standardisierte Schnittstelle zu unterschiedlichsten Funktionen und Datenobjekten arbeitet. Ganz gleich, ob Sie Informationen über das BIOS suchen, wissen wollen, welche Anwendungen installiert sind oder herausfinden möchten, wie es um die Auslagerungsdatei eines Remote-Rechners bestellt ist ? WMI liefert die Infos.

Doch die Informationsermittlung ist nicht das einzige Einsatzgebiet von WMI. Auch ist es möglich, auf benutzerdefinierte Systemereignisse zu reagieren, andere Anwendungen zu starten oder mit den Methoden und Daten eines beliebigen Objekts zu arbeiten. Allerdings ist die Handhabung wenig komfortabel, so dass diese Art der Systemanalyse im Grunde genommen nur für Entwickler und Tuner interessant ist.

Die Bedeutung von WMI erkennen Sie auch daran, dass Microsoft das Betriebssystem mit einer speziellen Kommandozeile (WMI command line) ausgestattet hat. Und da der Umgang mit Namespaces, Klassen und Instanzen nicht einfach ist, können Sie innerhalb dieser Umgebung mit Aliasnamen arbeiten.

Schritt 1 Um sich selbst ein Bild davon zu machen, öffnen Sie eine Shell und tippen den Befehl wmic ein. Die Eingabeaufforderung sieht nun so aus: wmic:root\cli>.
Schritt 2 Möchten Sie Prozessor-Informationen, etwa Taktfrequenz, Core-Spannung und Sockeltyp, erhalten, tippen Sie einfach den Befehl cpu ein. Die Befehle diskdrive, os und systemslot klären über Festplatten, genutztes Betriebssystem und Steckplätze auf dem Mainboard auf. Eine komplette Liste der unterstützten Aliase erhalten Sie durch Eingabe von /?.

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