Thin Clients gegen die Klimakatastrophe

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Thin Clients könnten helfen, den gefürchteten Klimawandel zu stoppen. Das behaupten Forscher des Fraunhofer-Instituts.

Lange hat man nichts mehr von Netzwerk-Terminals und Thin Clients gehört. Doch im Zuge der aktuellen Diskussion um CO2-Emissionen, Stromsparen und Klimawandel könnten die Geräte ein Comeback erleben. Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen jetzt vorgestellt hat.

Denn die Geräte haben ökologische und ökonomische Vorteile. Sie sparen laut Fraunhofer bis zu 50 Prozent Strom gegenüber einem herkömmlichen PC. So benötigt ein Thin-Client-Arbeitsplatz inklusive Serverleistung nur etwa 40 bis 50 Watt. Ein durchschnittlicher Arbeitsplatzrechner verbraucht dagegen etwa 85 Watt. Unternehmen würden so Geld sparen und die Umweltbelastung verringern. Denn eine Kilowattstunde produziert in Deutschland laut Fraunhofer 0,63 Kilogramm CO2.

Das Loblied auf die Thin Clients wurde von interessierter Seite in Auftrag gegeben, der Firma IGEL Technology. Das Unternehmen entwickelt und produziert Thin Clients und Terminals. Die Clients waren ursprünglich als Netzwerk-Terminals für Mitarbeiter entwickelt. Alle Daten und Programme liegen auf dem zentralen Server. (mto)

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