Sony schickt PS3-Spieler ins zweite Leben

Allgemein

“Home” heißt eine neue virtuelle Plattform mit Avataren, in die Sony die Käufer der neuen Spielekonsole schicken will. Ähnlichkeiten mit bereits bestehenden virtuellen Welten sind rein zufällig.

Es ist ein virtuelles Universum und ein 3-D-Spiel, das weitgehend von den Spielern selbst erbaut werden soll. Das Konzept hört sich sehr ähnlich an wie Second Life von Linden Lab, von dem vielerorts zu lesen ist, wie beliebt es sein soll.

Bei Sony dürfen die Avatare sogar Videospiele spielen und natürlich in virtuellen Einkaufszentren bummeln und Geld unter die Leute hinter den Avataren bringen. Für echtes Geld dürfen sie außerdem Musik und andere Medieninhalte herunterladen, die Sony bereitstellt.

Die Beta-Version geht im April online, der offizielle Start wird für den Herbst angepeilt.

Mit LittleBigPlanet kündigte Sony auf der Game Developer Conference in San Francisco für das nächste Jahr gleich noch eine virtuelle Welt an. Auf diesem kleinen Planeten sollen sich Gamer eigene kleine Spielchen für Avatare gestalten können.

Die Überschrift für das Ganze heißt bei den PR-Kreativen von Sony “Game 3.0”. Und Phil Harrison, Chef von Sony Computer Entertainment, will sogar freiwillig die Kontrolle abgeben:

“Wir geben die Kontrolle zurück in die Hand der Benutzer – der Spieler selbst.”

(bk)

SMH