Telekom-Firmen investieren in WiFi-Netze

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Der kostenfreie WiFi-Sharing-Dienst Fon, der bislang vor allem mit Geld aus der Computerbranche ausgestattet ist, ist angeblich in Finanzierungsgesprächen mit bisherigen Gegnern: den Telekommunikations-Konzernen.

Eine neue Finanzierungsrunde soll dem WiFi-Sharing-Dienst Fon weitere 10 Millionen Euro verschaffen, mit denen der Aufbau der Funknetz-Community gefüttert wird, berichtet TheInquirer. Prominentester und wahrscheinlichster Geldgeber ist British Telecom, ein Unternehmen, das bislang eher durch das WiFi-Sharing angegriffen wurde.

Da bei Fon die Nutzer selbst für die Errichtung der Zugangspunkte sorgen, entsteht so ein Telekommunikationsnetz auf Datenbasis, über das die preiswerte Internet-Telefonie den Telekom-Giganten das Wasser abgraben könnte.

Bislang ist Fon vor allem mit Geld von Skype und Google ausgestattet. Wie der Branchendienst GigaOM berichtet, wird in Europas Telekom-Kreisen von einer Beteiligung der BT geflüstert. Sogar eine Partnerschaft von BT und FON sei im Gespräch – BT würde die Fon-Software verteilen und selbst das WiFi-Netz für Telefonie mitverwenden. Interessiert sei nicht nur die British Telecom, rumort es nun in Telekommunikationskreisen.

Der Betreiber des Newsdienstes, Malik Om, erwähnt in diesem Zusammenhang, dass Nokia zuversichtlich davon ausgeht, schon in naher Zukunft überwiegend WiFi-fähige Mobiltelefone anbieten zu können. (mk)

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