Feuerbomben auf Internet Cafés

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Westliche Politiker reden über die islamistische Gefahr aus dem Internet. Die Islamisten selber aber finden das Medium teuflisch und greifen die Betreiber mit herkömmlichen Gewaltmitteln an.

Islamistische Extremisten bekämpfen das Internet: Inquirer-Autor Bernd Kling schreibt vom Unsinn der Aussagen deutscher Politiker, die “ihre Überwachungspläne gerne mit islamistischen Gefahren im Internet begründen”.

Währenddessen sind extreme Muslnme alles andere als gewappnet für den Hightech-Kampf, schreibt Inquirer-UK-Autor Nick Farrell. Er zitiert die Bloomberg News, die von den Ausschreitungen extremer Muslime in Gaza mit Feuerbomben gegen Internet-Cafés berichten.

Eine Gruppe namens “Schwerter der islamischen Rechtschaffenheit” bedrohe seit einiger Zeit die Besitzer von Internet-Cafés. Sie werfen ihnen vor, die Muslime vom Gebet fern zu halten und sie mit Pornographie zu versorgen. Die örtliche Polizei in Gaza hat seit dem 1. Dezember etwa 45 bombardierte Internet-Lokale zu verzeichnen.

Alaa al-Shawa, der 27-jährige Inhaber des Al-Shawa Online Internet Café in Gaza, bekam nach der Bombardierung auf einem noch intakten PC eine E-Mail der Angreifer und ist jetzt noch wütender: “Das zeigt einfach, wie verwirrt diese Fanatiker sind. Selbst sie benutzen das Internet, um ihre Erklärungen zu verbreiten, glauben aber, jeder andere benutzt es nur für Porno.” (mk)

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