Intel-Chef singt das hohe Lied vom iPhone

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Apples iPhone wird nach Ansicht von Paul Otellini eine Innovationswelle bei mobilen Geräten auslösen. Und UNIX-ähnliche Betriebssysteme wie LINUX eigneten sich weit besser als Windows für mobile Geräte.

“Praktisch jeder Computer- und Handy-Hersteller dieses Planeten kämpft mit der Frage, wie er am besten mit Apple konkurrieren kann”, erklärte Otellini bei der Technologie-Konferenz von Morgan Stanley in San Francisco.

Die Hersteller müssten sich für stärkere und zugleich sparsamere Mikroprozessoren entscheiden. Im iPhone kommt dem Vernehmen nach ein von Intel entwickelter Xscale-Prozessor zum Einsatz, der inzwischen aber von Marvell angeboten wird. Intel selbst will noch in diesem Jahr mit einem besonders stromsparenden Chip mit integrierter Grafik herauskommen.

Dass Apple beim iPhone eine reduzierte Version des Betriebssystems OS X mit Open-Source-Grundlage einsetzt, sieht der CEO von Intel als einen entscheidenden Vorteil. Überhaupt hofft er er bei mobilen Geräten – darunter offenbar auch beim Ultra Mobile PC (UMPC) – stark auf Linux. Erstaunlich klare Worte findet er für die Probleme, die es hier mit Microsofts Windows-Plattformen gibt:

“Bei den ultra-mobilen Geräten sehe ich Linux als eine Chance. Hier scheinen sich eher LINUX oder ein von UNIX abgeleitetes Betriebssystem wie OS X zu eignen. Bei den Ultra Mobiles ist das Energie-Leistungs-Verhältnis von Linux ganz gut im Unterschied zu Vista.
Man kann Windows CE hineinbringen, aber man bekommt ganz bestimmt nicht Windows Vista in einer Small-Kernel-Version unter, wie wir sie gerne sehen würden. Es wäre schön, wenn Microsoft eine auf Energie und Geräteform optimierte Kernel-Version entwickelte.”

(Newsdesk Inquirer/bk)

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