Microsoft OneCare erwischt zu wenig Malware

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Bei einem neuen Vergleichstest landet das vorgebliche Rundum-Sorglos-Paket aus Seattle mit der geringsten Erkennungsrate an letzter Stelle.

Die australische Site AV Comparatives zeigt die Ergebnisse der bekanntesten Antiviren-Produkte im Kampf mit der Schadsoftware. Von 17 Antivirenprogrammen kam OneCare der Borg an letzter Stelle heraus, weit hinter dem Gewinner von G Data Security, dessen AntiVirusKit (AVK) 99,5 Prozent des bösartigen Codes fand.

OneCare kümmerte sich nur um 82,4 Prozent der Malware.

Andere große Namen der Unsicherheitsbranche wie Symantecs Norton Antivirus und McAfees VirusScan meldeten jeweils 96,8 und 91,6 Prozent.

Nur Symantext Norton Antivirus sowie ESETs NO D32 Antivirus fingen jede Variante der 12 polymorphen Familien. OneCare kam hier an 15. Stelle, erkannte jede Version von zwei Familien und verschloss vollständig die Augen vor sieben der polymorphen Familien.

Noch katastrophaler fiel ein weiterer Bericht über Microsofts Ausflug in das Feld der Sicherheits-Software aus. Die australische Sicherheitsfirma PC Tools veröffentlichte letzte Woche eine Studie, derzufolge Windows Defender nur 46 bis 53 Prozent der Spyware erkannte.

(Nick Farrell/bk)

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