Microsoft muss keine Milliardenstrafe an Alcatel-Lucent zahlen

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Ein US-Bundesgericht hat Microsoft im Patentstreit um MP3-Technologie gegen den Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent entlastet.

Microsoft verstoße mit der Nutzung von MP3-Sprachcodierung in Anwendungen nicht gegen die Patente von Alcatel-Lucent, entschied ein Richter bereits am Freitag in Seattle. Damit hob er ein Urteil aus der vergangenen Woche auf, in dem der Software-Konzern zur Zahlung von 1,52 Milliarden Dollar verurteilt worden war.

Microsoft sieht sich nun durch das Urteil in der Rechtsauffassung bestätigt, dass die Nutzung der Technologie nicht die Patente des Netzwerkausrüsters verletze.

Bereits 2003 hatte der 2006 von Alcatel übernommene US-Konzern Lucent 15 Patentklagen gegen Gateway und Dell eingereicht. Microsoft hatte sich dabei selbst angeklagt, da die Patente eng an Windows geknüpft seien.

Die Verfahren gegen Dell und Gateway laufen weiterhin. (uk/mk)

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