Festplatten halten doch nicht so lange

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Eine Studie der Carnegie Mellon University korrigiert die Herstellerangaben. Die Ausfallraten sind wesentlich höher.

Bei 100.000 Laufwerken, die in Umgebungen mit hohen Leistungsanforderungen eingesetzt wurden, mussten zwei bis vier Prozent jährlich ersetzt werden. Das steht in deutlichem Kontrast zu den lautstarken Behauptungen der Harddisk-Hersteller, die eine MTBF (Mean Time Between Failure) entsprechend einer jährlichen Ausfallrate von 0,88 Prozent versichern. Bei manchen Systemen wurden sogar Ausfallraten bis zu 13 Prozent beobachtet.

Der Studie zufolge fallen die teuren FC-Laufwerke (Fibre Channel) nicht weniger häufig aus als die günstigeren und langsameren SATA-Laufwerke. Überraschend war auch, dass die Umgebungstemperatur offenbar keinen Einfluss auf die Ausfallrate hatte.

Nach Herstellern aufgeschlüsselte Zahlen wurden nicht veröffentlicht.

(bk)

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