Lenovo ruft weitere 200.000 Akkus zurück

Allgemein

Im Gegensatz zu den von Lenovo im letzten September zurückgerufenen 526.000 Akkus sind diesmal keine Explosiv-Akkus von Sony dran. Vielmehr geht es um von Sanyo hergestellte Akkus, die sich bei äußerer mechanischer Einwirkung überhitzen können.

Es soll sich nicht um ein Problem innerhalb der Akku-Zellen handeln wie bei den inzwischen millionenfach ausgetauschten Sony-Akkus. Vielmehr soll es nur zu Überhitzung und weiteren Sachschäden kommen können, wenn ein Akku beispielsweise zu Boden fällt und auf einer Ecke auftrifft. Vier Zwischenfälle dieser Art wurden bislang berichtet. Bis zum Eintreffen der neuen Akkus empfiehlt Lenovo, die Akkus zu entfernen, sofern man sein Notebook in einer Weise benutzen oder transportieren will, die zu einer starken äußeren Einwirkung führen könnte.

Der Rückruf betrifft Thinkpad-Notebooks aus der von IBM übernommenen PC-Sparte der Serien R, T und Z, die zwischen September 2005 und Februar 2007 verkauft wurden. Ersatz-Akkus können ebenfalls betroffen sein.

Wie Sanyo gegenüber vnunet.com betonte, soll der Produktionsfehler nur bei den Lenovo-Akkus dieser Serien aufgetreten sein und keine weiteren Akkus in den Notebooks anderer Hersteller betreffen.

(Rob Squires/Shaun Nichols/bk)

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