Feuergefahr bei Thinkpad-Notebooks: Lenovo ruft über 200.000 Akkus zurück

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Bizarrer Streit zwischen Sanyo und Lenovo: Die einen behaupten, Sanyos Akkus seien schuld an Feuersbrünsten, Sanyo reagiert mit Schuldzuweisungen an Lenovo – deren Notebooks seien falsch konstruiert.

Der chinesische Hersteller Lenovo ruft 208.000 Akkus der ThinkPad-Notebooks zurück, nachdem der US-Verbraucherschutz einige Fälle abfackelnder Notebooks bekanntgab.. Betroffen seien Geräte, die zwischen November 2005 und Februar 2007 ausgeliefert wurden. Bereits im September hat Lenovo über eine halbe Million Sony-Akkus zurückgerufen – jetzt sind dier Sanyo-Akkus dran.

Grund für den Rückruf seinen insgesamt “fünf Vorfälle”, die “Aufmerksamkeit” bei den Technikern hervorgerufen hätten. Die Akkus könnten in bestimmten Situationen überhitzen, daher bestehe potentielle Brandgefahr.


Thinkpad-Besitzer müssen den Akku entfernen, um an der Seriennummer zu sehen, ob ihr Gerät betroffen ist.

Die Sanyo-Batterien in den ThinkPad-Modellen R60 und R60e, T60 und T60p, Z60m, Z61e, Z61m und Z61p werden ausgetauscht. Auch Ersatz- oder Zusatzakkus werden in der Aktion umgetauscht. Der Rückruf betreffe nur die 9-Zellen-Akkus mit der Seriennummer FRU P/N 92P1131. Lenovo ruft die Besitzer auf, ihre Notebooks bis zum Umtausch nur mit dem Netzadapter zu betreiben und den Akku aus dem Schacht zu entfernen.

Details zum Rückruf stellt Lenovo auf einer Rückruf-Website bereit. (mk)

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