WebSphere-Portale integrieren künftig Google-Dienste

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IBM und Google kooperieren – so können etwa Googles Stadtkarten mit CRM-Systemen verbunden werden.

In IBMs Websphere-Portal werden künftig die Google– Web-Services integriert. So sind Google Maps und Google-Web-Applikationen künftig leichter in Anwendungen rund um das Websphere-Projekt einzubinden. Verschiedene Google-Dienste sollen dann in Auswahllisten für Anwender integriert werden. Betreiber von personalisierten, auf Websphere aufbauenden Portalen, können die Funktionen nutzen.

Die Services lassen sich etwa mit Informationen aus Unternehmens-Datenbanken verknüpfen. Als Beispiel führt IBM in seiner aktuellen Pressemitteilung zum Thema die Außendienstmitarbeiter an, die zu den Adressen ihres CRM-Systems sofort die passenden Stadtpläne mit dem Weg zum Kunden anzeigen können.

Die Anfrage nach Google Apps in WebSphere-Umgebungen habe stark zugenommen, erklärt IBMs Vice President Larry Bowden. Google habe auf die Anfragen passende APIs entwickelt und Entwickler speziell zur Unterstützung der Integration in WebSphere abgestellt.

IBM sieht dieses gemeinsame Projekt mit Google nur als erstes seiner Art. Man wolle künftig auch mit anderen Partnern kooperieren und die Zahl verfügbarer Web-Anwendungen in WebSphere ausbauen.

Insider fragen bereits, ob IBM da nicht insgeheim eine Art Betriebssystem – oder zumindest erweitertes Portal – für Web-Applikationen (Stichwort “Software as a Service”, kurz SaaS) entwickelt. (mk)

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