Telekom zerlegt sich in drei oder vier Marken

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Das T-Chaos geht weiter: 55.000 Mitarbeiter sollen verschoben werden, und die Markenstrategie wird auch mal wieder komplett durcheinander gewirbelt.

“Die Zukunft kommt langsam”, schlussfolgerte die Stiftung Warentest nach einem Schnelltest von T-Home, was bislang die Bezeichnung für neue Multimedia-Angebote der Telekom alias T-Com war. Demnächst aber soll T-Home für die gesamte Festnetzsparte stehen:

“T-Home wird für Angebote zu Hause stehen, T-Mobile für Angebote unterwegs. T-Systems bleibt im Geschäftskundenmarkt bestehen. Ansonsten ist T-Mobile die internationale Privatkundenmarke. Die übergreifende Absendermarke ist das ‘T’ der deutschen Telekom.”

Das geht als letzter Punkt aus einer heute veröffentlichten Absichtserklärung der Deutschen Telekom hervor, in der außerdem noch viel von IP-TV und “Web 2.0 Trend” die Rede ist.

Abgeschickt werden soll außerdem noch eine weitere Marke, nachdem die T-Obermänner offenbar bemerkt haben, dass es so etwas wie Preiswettbewerb gibt. Sie soll eine unabhängige Zweitmarke sein und noch vor dem Sommer “mit einem eigenen Auftritt, einfachen Angeboten beziehungsweise Festnetz- und Mobilfunk-Bündeln zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen sehr preisbewusste Kundengruppen ansprechen.” Und damit soll auch “besonders das Segment der jungen Kunden” erschlossen werden.

(bk)

Deutsche Telekom (Presseerklärung)