Mit IT FoodTrace gegen Gammelfleisch

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Ein von der Bundesregierung gefördertes IT-Projekt soll die Qualität von Lebensmitteln verbessern. IBM und die Unversität Hohenheim wollen es auf der CeBIT vorstellen.

Das Projekt wurde in den Umsetzungsplan des Projekts E-Government 2.0 aufgenommen. Beteiligt sind 30 Institutionen unter der Federführung von IBM Deutschland und dem Life Science Center der Universität Hohenheim.

Das IT-System soll eine lückenlose Rückverfolgung und Qualitätssicherung von Lebensmitteln entwickeln. Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand sollen zusammen die Möglichkeiten neuer Medien nutzen, um Transparenz für den Verbraucher zu schaffen. Was noch lange nicht der Fall ist, denn “oft erfahren Konsumenten erst dann von einem Lebensmittelskandal, wenn das Gammelfleisch bereits verzehrt ist” – so Projektmanagerin Dr. Caroline Lippert.

Bislang gibt es keine hinreichenden Möglichkeiten, um die schwarzen Schafe der Branche schneller zu entlarven. Deshalb sollen als erstes notwendige Informationen zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs vom Primärproduzenten bis hin zum Verbraucher ermittelt, analysiert und in einem System integriert werden:

“In der Praxis könnte künftig jedes Fleischprodukt eine Art digitales Etikett bekommen. In zugehörigen Datenbanken können Informationen über Herkunft und Produktionskette hinterlegt werden.”

(bk)

IT FoodTrace