BenQ will wieder in den Mobilfunkmarkt

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Nach dem Flop mit dem teuren deutschen Zukauf möchte die taiwanische Multimedia-Firma wieder in den Handy-Markt einsteigen. Mit WLAN-Smartphones und UMPCs will man spezielle Nischen angehen.

Nach dem Beschluss zur Liquidierung der deutschen BenQ-Mobile (wir berichteten über die endgülige Schließung der früheren Siemens-Tochter) möchte Mutterkonzern BenQ aus Taiwan laut BenQ-Mobile-Chef Jerry Wang “eineinhalb Jahre zurück” und mit dem damaligen Status einen Neustart wagen.

Nachdem der deutsche Klotz am Bein beseitig scheint, sieht der taiwanische Hersteller Land in Sicht: Man könne mit einer Konzentration auf Nischenprodukte, die aus dem für Taiwan traditionellen Computergeschäft kommen, Erfolg haben. Man wolle sich dabei auf spezielle Smartphones und mobile Endgeräte für die Internet-Nutzung konzentrieren, sagte Wang heute gegenüber der EETimes. Produkte, die Mobilfunk und Internet kombinieren, aber auch UMPCs, seien die große Hoffnung des Konzerns.

Insgesamt seien 14 verschiedene Handy-Modelle geplant, der Großteil davon könne über WLAN Internet-Verbindungen herstellen. Nur wenige Anbieter würden diese Kombination bislang bieten. Man führe sogar schon Gespräche mit verschiedenen Netzbetreibern. (mk)

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