Virtuelle Welt verkauft Spiele

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Ein neues Konzept vereint die Ideen von Second Life und Spiel-Distributions-Plattform Steam – nur besser, angeblich.

Richard Branson sieht in die Zukunft. Der Mann, der maßgeblich für die Gründung des Riesen-Konzerns Virgin verantwortlich ist, hat großes vor: Eine virtuelle Insel, ähnlich wie Second Life und eine Online-Verkaufs-Plattform für Computerspiele. Weil ihm beide Projekte alleine zu umständlich waren, hat er sie kurzerhand zu einem zusammenkleistert.

Das Ergebnis heißt “AWOMO” (A World of My Own) und wird in Kooperation von Virgin Games und Game Domain International hergestellt. Die Plattform bietet nicht nur eine virtuelle Welt a la Second Life, sondern auch eine völlig neuartige Streaming-Technologie.

So sollen Kunden die Computerspiele direkt in der 3D-Welt oder im 2D-Menu kaufen können. Das Herunterladen soll besonders schnell gehen und ermöglich das Spielen der Games noch vor Abschluss des Downloads.

In der zweiten Phase des Projekts werden auf der virtuellen Insel Grundstücke verkauft und Freizeit-Aktivitäten wie Bootrennen veranstaltet. Auch Geschäfte, Clubs und Restaurants werden eröffnet. Außerdem gibt es Preise, wie einen Flug zum Mond zu gewinnen. Wie genau das Ganze aussehen soll wird aus den AWOMO-Informationen allerdings nicht ersichtlich. (mr)

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