Mit gekauften Freunden angeben bei MySpace

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Wer keine echten Freunde hat und doch virtuelle vorzeigen will, kann sie sich kaufen. Es gibt allerdings Probleme mit den Bildrechten der vorgetäuschten Freunde.

Ein Problem der Social-Networking-Sites mit großen Boxen, in denen sich Freunde eintragen können, besteht laut New York Times darin, dass sich eben vornehmlich Teilnehmer ohne Freunde auf diesen Seiten bewegen. Das kann spätestens dann unangenehm werden, wenn Arbeitgeber sich die persönlichen Seiten von Bewerbern oder Mitarbeitern ansehen und sie als Maßstab für ihre sozialen Fähigkeiten nehmen.

Das Bedürfnis nach mehr sozialer Reputation wiederum schuf eine neue Marktlücke für die von Brant Walker gegründete Firma FakeYourSpace.com, die – für 99 Cent monatlich pro Mann und Nase – attraktive Freunde so richtig zum Angeben anbietet. Die Bilder der “Freunde” wurden jedoch vom Fotodienst iStockPhoto.com bezogen, deren Lizenzbedingungen dergleichen untersagen.

Walker sucht jetzt verzweifelt durch Agenturen und Online-Castings nach neuen Gesichtern, um auch weiterhin an gekauften Freunden verdienen zu können.

(Nick Farrell/bk)

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