Endgültiges Ende für BenQ Mobile

FinanzmarktUnternehmen

Es gibt keinen ernsthaften Interessenten mehr, der den insolventen Handybauer haben will. Nun steht ein Ausverkauf des Inventars der ehemaligen Siemens-Sparte an.

Der insolvente Handy-Hersteller BenQ Mobile wird zerschlagen und abgewickelt. Die Verhandlungen mit dem letzten Übernahmeinteressenten seien gescheitert, sagte Insolvenzverwalter Martin Prager am Sonntag in München: “Damit sehe ich keine realistische Chance mehr, das gesamte Unternehmensvermögen im Paket zu verkaufen und einen Neustart des Unternehmens zu ermöglichen.” In Deutschland gehen damit an die 3.000 Arbeitsplätze verloren.

Nun sollen die verbliebenen Vermögenswerte – wie zum Beispiel Mobilar, Werkshallen und Maschinen – mit Hilfe eines Hamburger Auktionshauses verwertet werden. Dabei könnten laut Insolvenzgutachten theoretisch bis zu 310 Millionen Euro zusammen kommen. Dem stehen allerdings satte 883 Millionen Euro Schulden gegenüber. (rm)

Bild: BenQ

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