Dell stolpert über Vista

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Der PC-Hersteller empfiehlt lautstark Windows Vista, kann es aber noch lange nicht mit allen Geräten liefern. Denn noch immer fehlen wichtige Treiber.

Das gilt zum Beispiel für besonders leistungsfähige Gaming-PCs, die gar nicht erst mit Microsofts neuestem Betriebssystem laufen. Das Notebook XPS M1710 sowie der Desktop-PC XPS 710 werden weiterhin nur mit Windows XP angeboten. Dell wollte auf Nachfrage nicht sagen, welche Treiber den Vista-Einsatz behindern und wann die Rechner vielleicht mit dem neuen OS geliefert werden können.

Fairerweise bekommen die Kunden Warnhinweise, wenn sich eine gewünschte Konfiguration nicht für Windows Vista eignet. So berichtet Max Hodges, Verleger von White Rabbit Press in Tokyo, von den Warnungen, die er bei einer versuchten Bestellung des Notebooks Latitude D42 erhielt. Zu seiner gewünschten Auswahl gehörten Bluetooth, ein DVD-Brenner sowie ein Fingerabdruck-Scanner. Er konnte das Gerät nicht bekommen, obwohl Dell ausdrücklich Vista dafür empfiehlt. Aus Verärgerung will er sich jetzt ein ThinkPad von Lenovo zulegen.

Dell-Sprecher Bob Kaufmann erklärte das so: “Wir schränken die Verfügbarkeit ein, um eine bessere Kundenerfahrung zu ermöglichen. Wir hoffen, dass wir einige dieser Probleme schon bald werden lösen können.”

(Nick Farrell/bk)

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