Dell hat verstanden und will Linux vorinstallieren

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“Wir hören zu”, versichert der PC-Konfigurator und arbeitet bereits mit Novell an Linux-Angeboten für die eigene Hardware. Weitere Linux-Distributionen sollen folgen.

Auf der von Dell am 16. Februar eingerichteten Website “IdeaStorm” waren die Kunden um neue Geschäftsideen gebeten worden. Sie hatten massenhaft nach Open Source und insbesondere vorinstalliertem Linux gerufen, wie wir bereits berichteten.

Als erstes soll ein vorinstalliertes Suse Linux für geschäftliche Abnehmer von Optiplex-Desktops, Latitude-Notebooks und Precision-Workstations angeboten werden. Mit anderen Linux-Distributoren ist Dell ebenfalls bereits im Gespräch, da Benutzer mit einer Vorliebe für eine andere Linux-Geschmacksrichtung nicht verärgert werden sollen. Und man beschäftige sich bereits mit weiteren Ideen bezüglich Linux, wie Dell erklärt.

Die Microsoft-Altlasten soll man in Zukunft ebenfalls leichter von der Dell-Hardware entfernen können. Eine Deinstallation wird bereits durch Ablehnung der Lizenzvereinbarung (EULA) ausgelöst.

Das ging jetzt aber überraschend schnell für eine Firma dieser Größenordnung. Brauchte es nur noch die vorhersehbare Akklamation durch die IdeaStorm-Seite, um sich ein wenig aus der Umarmung Microsofts befreien zu können?

(Nick Farrell/bk)

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