Der WYSIWYG-Editor Expression Web überzeugt mit einfacher Bedienung und großem Funktionsumfang. Nähert sich damit Microsoft dem Marktführer Dreamweaver?
Testbericht
Website-Editor: Microsoft Expression Web
Mit Expression Web schickt Microsoft seinen neuen WYSIWYG-Editor und Frontpage-Nachfolger gegen Dreamweaver ins Rennen. Im Vergleich zu Frontpage erzeugt Expression Web sauberen Quellcode nach dem aktuellen Standard XHTML 1.0. Die selbst programmierte Testseite läuft im PCpro-Labor ohne Fehlermeldung durch den W3C-Validator. Die CSS-Unterstützung wurde ebenfalls stark verbessert. So basieren die mitgelieferten Vorlagen auf div-Tags und nicht auf Layouttabellen. Ähnlich wie in Dreamweaver haben die User über ein Panel Zugriff auf alle CSS-Eigenschaften eines Elements.
Obwohl sich Expression Web vorwiegend an Anwender ohne HTML-Kenntnisse wendet, hat Microsoft auch an Programmierer gedacht. In der Code-Ansicht werden für eine bessere Lesbarkeit der Quelltext eingerückt und Syntax-Elemente hervorgehoben. Komfort für den Webdesigner bieten die automatische Quelltextvervollständigung und vorgefertigte Code-Schnipsel, die sich einfach in den Quelltext integrieren lassen. Fortgeschrittene Anwender können auch dynamische Webseiten erstellen, ganz einfach per Drag and Drop. Expression Web bietet dafür aber nur Microsofts ASP.NET-Technik. Dreamweaver hat dagegen noch die Skriptsprachen PHP und JSP im Angebot.
Prüf-Tools checken den Code der fertigen Website auf Fehler oder ungültige Hyperlinks. Für eine schlanke Seite entfernt der HTML-Optimierer Kommentare aus dem Quelltext, bevor das Projekt mit dem eingebauten FTP-Client auf den Webserver übertragen wird.
Beim Funktionsumfang nähert sich Microsoft mit Expression Web dem Marktführer Deamweaver. Besonders für Frontpage-User ein gewaltiger Schritt nach vorne.









