Ist Vista der Tod der herkömmlichen Zeitung?

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Gleich drei große Verlage sind vor kurzem ins E-Paper-Business mit Hilfe vom Microsofts WPF-Technik eingestiegen. Das Ende der gewöhnlichen Zeitung?

Die “Zeitung 2.0” mit Hilfe von Microsoft-Techniken in Windows Vista hat zahlreiche Vorteile, behauptet Microsoft zumindest in einer Mitteilung. “Das Web hat uns gezeigt, dass die Menschen nicht nur den Inhalt lesen, sondern auch mit diesem interagieren möchten. Sie wollen diesen kommentieren, teilen und auch aufbewahren. E-Paper macht dies möglich.”, behauptet Dave Wascha, Chef von Windows Client Partner Marketing.

So sind mit Associated Newspapers, Forbes und Hearst gleich drei große Verlage in das Geschäft mit den virtuellen Zeitungen eingestiegen. Auch die New York Times ist bereits seit längerem im E-Paper-Buissenes tätig. Alle vier kooperieren mit Microsoft und nutzen deren WPF-Plattform (Windows Presentation Foundation). WPF ist ein Bestandteil des .Net Frameworks 3.0 und somit ein festes Feature von Windows Vista. Aber auch Windows XP SP2 Nutzer sollen kostenlos in den E-Paper-Genuss kommen – mit einigen Einschränkungen allerdings. Welche Features den XP-Nutzern fehlen werden sagt Microsoft allerdings nicht.

Mit dem .Net Framework 3.0 SDK (software development kit) soll jeder Interessent laut Hersteller spielend leicht Content produzieren können. Vorausgesetzt werden allerdings Programmiersprachen wie Visual Basic oder C#. (mr)

Einen Kommentar zu Microsofts WPF-Technik und dessen Streit mit Adobes Flex um den Markt des “Rich Internet” finden Sie hier.

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