Eric Raymond: Red Hat bringt es nicht mehr

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Der Open-Source-Guru wechselt nach 13 Jahren zu Ubuntu, weil er genug hat von Red Hat und Fedora.

In einem offenen Brief, der über wichtige Linux-Mailing-Listen verbreitet wurde, schrieb Raymond die ärgerlichen Probleme vor allem Fedora zu. Diese kostenlose Version von Red Hat dient auch als Testgelände für neue Entwicklungen, die erst anschließend in Red Hat Enterprise Linux (RHEL) übernommen werden.

Nach Raymonds Ansicht haben Red Hat / Fedora in den letzten Jahren ihren scheinbar kaum einholbaren technischen Vorsprung, ihren Marktanteil und das Ansehen in der Linux-Gemeinde verschenkt. Es seien einfach zu viele technische und strategische Fehler unterlaufen. Unter anderem habe Fedora an Bedeutung verloren, weil es nicht den Desktop erreicht und proprietäre Medienformate gemieden habe.

Eric Raymond sieht in der Kerngruppe des Projektes eine immer introvertiertere und religiösere Haltung, die um eine ganz enge ideologische Reinheit der “freien Software” bemüht sei. Ubuntu habe sich erfolgreich den Herausforderungen gestellt, während Fedora ihnen nur ausgewichen sei.

(Nick Farrell/bk)

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