Australien liefert britischen Cracker an USA aus

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Wieder ein Sieg für die amerikanischen Copyright-Behörden. Raymond Griffiths, Angehöriger der “DrinkorDie”-Gruppe, wurde ans amerikanische Gericht übergeben.

Bis zu 50 Millionen US-Dollar an Schaden soll die DrinkorDie-Cracker-Gruppe durch illegale “Warez” verursacht haben. Indem sie Software-Schutzmechanismen umgangen und die kopierschutzfreie Software der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hatten, verstießen sie gegen das US-Copyright.

“Griffiths behauptete außerhalb der Reichweite der US-Gesetze zu sein. Heute haben wir das Gegenteil bewiesen”, so die Staatsanwältin Alice Fisher vom Eastern District of Virginia in einer Mitteilung. Den 44-Jährigen erwarten voraussichtlich bis zu 10 Jahre Haft und 500.000 Us-Dollar an Schadensersatz-Forderungen. Griffiths saß bereits seit drei Jahren im australischen Gefängnis und weigerte sich vehement gegen eine Auslieferung in die USA.

“Diese Auslieferung ist repräsentativ für den Schutz des intellektuellen Eigentums vor denen, die diese Gesetze von der anderen Seite des Globus aus verletzten.”, so Fisher weiter. Demnach soll der ehemalige Cracker nach US-Recht verurteilt werden, obwohl er sich nicht auf amerikanischen Boden befand, als er dieses brach. (mr)

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