Veoh: Konkurrenz für YouTube

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Die Videoplattform Veoh will etablierten Portalen wie YouTube oder MyVideo durch weniger Beschränkungen Konkurrenz machen.

Mit Veoh ist das Internet um eine Videoplattform reicher. Statt einen YouTube-Klon anzubieten, konzentriert sich das Angebot vor allem auf Filme ohne Größen- und Längenbeschränkung. Daneben will Veoh vor allem durch qualitativ hochwertige Inhalte punkten. Angeblich ist sogar DVD-Qualität möglich. Hinter Veoh stehen unter anderem der Medienkonzern Time Warner und Ex-Disney-Chef Michael Eisner, die sich mit insgesamt 12,5 Millionen US-Dollar am Unternehmen beteiligten.

Die Videos können sowohl im Browser als auch in einem speziellen Windows-Client betrachtet werden. Dazu ist allerdings eine Anmeldung erforderlich, nach der sich auch Filme von Veoh, YouTube oder Google Video über den Client herunterladen lassen. Auch der Upload von Videos setzt eine Anmeldung voraus.

Um Copyright-Probleme zu vermeiden, hat Veoh einige strikte Richtlinien für Nutzer festgelegt. Verstöße dagegen können gemeldet werden, trotzdem sind schon jetzt komplette Folgen von US-Serien auf dem Portal zu finden. Eine entsprechende Klage der Rechteinhaber dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Ein “Family Filter? schützt minderjährige Internetnutzer vor allzu freizügigen oder brutalen Inhalten. Allerdings lässt sich dieser relativ einfach deaktivieren, was für findige Jugendliche sicher kein größeres Problem darstellt. (Timo Roll/mto)

Bild: Veoh

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