Schadsoftware wirbt im Windows Live Messenger

SicherheitVirus

Microsofts Instant Messenger hat Werbung für Schadsoftware verteilt. Der Fehler ist inzwischen behoben.

Medienberichten zufolge hat Microsofts Instant Messenger Werbung für Schadsoftware verteilt. Ein Programm namens Winfixer sollte Anwender durch Falschinformationen zum Herunterladen und Kauf der Software locken. Dabei gibt ein Pop-Up vor, dass auf dem verwendeten Windows-Rechner Malware gefunden wird und verspricht diese zu bereinigen. Dazu muss nur die Software installiert und 40 US-Dollar bezahlt werden. Nach der Installation nervt das Programm den Anwender mit permanenten Warnungen und der Aufforderung die Säuberungssoftware zu erwerben. Außerdem wird die Leistungsfähigkeit des infizierten Rechners eingeschränkt.

Microsoft hat sich inzwischen in einer an die Presse verteilten E-Mail-Antwort für den Vorfall entschuldigt und zugegeben, dass das Malware-Programm über die Messenger-Werbebanner beworben und vertrieben wurde.

Der Fehler ist mittlerweile behoben. Das Redmonder Unternehmen hat versprochen, zukünftig bei der Freigabe von Werbungen darauf zu achten, dass sich ein solcher Vorfall nicht wieder ereignet. (bwi)

Autor: BrittaW
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