Melinda Kimberly: Mein Mann ist ein Geek und ein Held

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Als ihr Notebook gestohlen wurde, fürchtete die Autorin um die Romane und Drehbücher, die sie damit schrieb.

Doch ihr Mann James Melin, Programmierer für eine Regierungsbehörde in Minnesota, konnte sie retten. Auf allen sieben PCs in seinem Haus lief nämlich die Software des SETI-Netzwerks, das der Suche nach den Signalen außerirdischer Intelligenzen dient, und natürlich auch auf dem Notebook. Die weltweit verteilte Alien-Suche war sein Ansatzpunkt, um die Notebook-Diebe zu finden.

Tatsächlich tauchte der Rechner dreimal in einer Woche im SETI-Netzwerk auf, als die neugierigen Diebe mit dem Notebook online gingen. Melin loggte die IP-Adressen mit und versorgte die Polizei in Minneapolis mit den Daten. Die ließen sich die damit verbundenen Namen und Adressen von einem lokalen ISP geben, besorgten sich einen Durchsuchungsbefehl und holten den Computer zurück. Zu einer Verhaftung kam es dabei jedoch nicht.

Melinda Kimberly sang nun gegenüber einer AP-Reporterin das wahre Loblied ihres Mannes:

“Ich habe schon immer gewusst, das ein Geek einen guten Ehemann abgibt. Er hat immer für die Absicherung meiner Daten gesorgt, aber das hat alles übertroffen. Es wurde für ihn zu einer Art ‘Mission: Impossible’, nach den eindeutigen Beweisen zu suchen, damit die Polizei das benutzen konnte … Er ist ein Genie – mein Held.”

Die Leute von SETI sollen ebenfalls hocherfreut gewesen sein, da sie nach Millionen von Arbeitsstunden endlich etwas gefunden haben.

(Newsdesk Inquirer/bk)

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