Telekom-Umstrukturierung: Wieder ein Rückschlag

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Der Konzern scheiterte mit seinem Plan, etwa 2.000 Beamte auf neue dauerhafte Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit abzuschieben.

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering kam der Deutschen Telekom in die Quere und lehnte das Ansinnen ab. Er sehe “keine Möglichkeit”, die derzeit im Rahmen der Amtshilfe bei den Arbeitsgemeinschaften beschäftigten Telekom-Bediensteten auf Dauerarbeitsstellen zu übernehmen, zitiert die SZ aus einem Schreiben.

Die Telekom will ihre Kosten durch einen Abbau von Stellen reduzieren. Noch sind es 160.000 Beschäftigte, darunter 46.000 Beamte, die dem neuen Management Kopfzerbrechen bereiten. Da sie unkündbar sind, bleiben zwei Auswege: Pensionierung oder Versetzung zu einer Behörde.

Derzeit hat die Telekom 4.750 Beamte an den Staat ausgeliehen, davon rund 2.000 in Service-Centern der BA. Die Bundesagentur will zwar neue Leute einstellen, doch die Telekom-Beamten hätten laut Müntefering die falsche Qualifikation. (rm)

Bild: Deutsche Telekom

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