Killerspiele als Psycho-Therapie

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Im Rahmen einer medizinischen Studie versuchen ehemalige Irak-Soldaten mit realistischen Kriegsspielen ihre Erfahrungen zu verarbeiten.

Hierzulande werden gewalttätige Spiele verteufelt und die Politiker sind vehement damit beschäftigt diese zu verbieten (wir berichteten). In den USA hingegen werden sie sogar versuchsweise als therapeutisches Mittel eingesetzt. Im Rahmen einer Studie der University of Southern California versuchen Kriegsveteranen des zweiten Golf-Kriegs mittels originalgetreuen Kriegsspielen ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Dies berichtet der britische Nachrichtensender BBC.

Mit dem Spiel “Full Spectrum Warrior” versuchen die amerikanischen Wissenschaftler die Kriegsveteranen mit ihren schrecklichen Erlebnissen zu konfrontieren. Dabei werden sogar künstliche Gerüche in dem Raum eingesetzt um die Simulation noch realistischer zu machen.

Die Behandlung erfolgt über fünf Wochen hinweg in zwei jeweils einstündigen Sitzungen. Die Wissenschaftler sprechen von einem “viel versprechenden Ergebnis” und blicken zuversichtlich in die Zukunft. (mr)

Bild: Full Spectrum Warrior

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