INQUIRER erwischt wunde Punkte (16) – Bayerische Politiker

Allgemein

Leserbriefe

“Macht korrumpiert anscheinend…”

Zum Beitrag: Bayern dreht durch!

“Könntet ihr mal bitte damit aufhören, alle Bayern über einen Kamm zu scheren?! Nennt von mir aus die Politiker beim Namen oder bezieht euch auf die gesamte Bayerische Regierung… aber nicht alle Bayern wollen diese Verbote!!!!”
— von Milaan

“Ich fasse es nicht, wohin soll das eigentlich noch führen? Demnächst wird das Atmen verboten, weil das CO2 zur globalen Erwärmung beiträgt. Wobei dieser Zusammenhang ja sogar existiert, während für “Killerspiele” (ich kann es nicht mehr hören) ja nicht einmal bewiesen ist, dass sie irgendwelche negativen Auswirkungen haben. Hauptsache Jugendschutz und Terrorabwehr, damit kann man jeden Schwachsinn durchbringen, fürchte ich.”
— von Anonymous

“Der Paragraph 131a StGB schützt bereits die Menschenwürde und verbiete die Darstellung von grausamer Gewalt gegen Menschen und menschenähnliche Wesen.
In Filmen fällt das unter künstlerische Freiheit. Warum sollte es dies nicht auch bei Spielen tun. Ihr wisst doch alle nicht, was ihr mit dieses Dikussion in Bewegung gesetzt habt.
Die Unfähigkeit der Politiker und Politikerinnen (der Vollständigkeit halber), sich um wichtigere und aktuell brisantere Themen zu kümmern, ist hiermit wieder einmal bestätigt.”
— von luphisto

“Ich finde den Vorschlag nicht schlecht, eine bessere Kontrolle für verschiedene Altersgrenzen zu machen. Aber mal ehrlich, den Handel, die Produktion und den Besitz mit Strafen zu belegen, halte ich für sehr schwachsinnig. Dann kommen wir wieder dahin, dass jeder sich die Spiele illegal besorgt und die Raubkopierergemeinden wieder wachsen.
Vergleichbar fände ich das Ganze mit einem Verbot von Filmen, in denen Sexszenen zu sehen sind. Personen, die sich solche Filme ansehen, werden auch nicht direkt zum Vergewaltiger.
Meiner Meinung nach sollte Herr Beckstein sich mal Gedanken machen über schärfere Waffengesetze und deren Strafen. Normalerweise dürfte ein so labiler 18-Jähriger kein Waffenarsenal besitzen.
Aber darüber wird wieder geschwiegen. Wird jemand, der sich Rambo ansieht, gleich zum Soldaten und löscht den halben Irak aus? Ich denke NEIN.
Also, liebe Polit-Kollegen, eignet euch Wissen zu den Themen an, für die ihr neue Gesetzesentwürfe plant, oder lasst die Finger davon. Ich werde auch nicht Arzt, bloß weil ich Emergency Room sehe.”
— von Andreas

“Schön wäre es schon, wenn nach Inkrafttreten des Gesetztes Millionen Gamer die Polizei-Dienststellen belagern, um sich selbst anzuzeigen!
Da kann die deutsche Justiz wirklich mal zeigen, was in ihr steckt (z.B. Fußballstadien zu Gefängnissen)…”
— von Ben Wuff

“Dann wird sich z.B. Crytek sicher bald aus .de verabschieden müssen. (siehe INQ-Beitrag “Wandert die Spielebranche aus?”) Well done.”
— von schön

“An Milaan: Nun, die Bayerische Regierung wurde demokratisch gewählt und repräsentiert somit das gesamte Bayerische Volk…
Damit ist es gerechtfertigt, von ganz Bayern zu reden. Was natürlich nicht heißt, dass 100 Prozent der Bayern mit dieser Entscheidung konform gehen!”
— von MrBusty

“Da frage ich mich, ob ich jetzt auch davon betroffen bin…?
Wahrscheinlich schon, denn bei meinem Lieblingsspiel gibt es reihenweise Tote wenn ich zu langsam bin: Lemmings auf meinem alten C64. Muss ich damit bald in den Knast???”
— von Phöser Killerspieler

“Was verboten ist, reizt noch mehr – besonders Jugendliche, die etwas rebellieren wollen…”
— von Agent soz.IO

“An Milaan: Erstens stimme ich MrBusty zu und zweitens denke ich hier nicht nur an Bayern, sondern an die allgemeine Situation in Deutschland.
Und was eigentlich die Pointe sein sollte: es gibt in der Politik wahrlich brisantere Themen zu behandeln als Killerspiele.”
— von luphisto

“An MrBusty: Ist es gerechtfertigt, von ganz Bayern zu sprechen?!?! Wohl kaum. Die Leute haben die jetzigen Politiker nicht gewählt, damit die so einen Mist bauen!
Ich halte auch eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes nicht für angebracht. Wir haben in Deutschland eh schon die härtesten Gesetze in der Hinsicht. Andere Länder schaffen es doch auch! Wenn die Hersteller nur noch entschärfte Sachen bringen oder gleich eine Veröffentlichung in Deutschland vermeiden, dann trifft das auch die Schweiz und Österreich. Gab es da schon einmal Amokläufe von Jugendlichen? Ich weiß zumindest von keinem.”
— von Für’n Arsch

“Tja, da sieht man mal wie Hirn-insolvent & rückschrittlich Bayerns Politiker sind. Aber die Thematik lenkt natürlich schön vom parteiinternen Chaos ab. Und wie oben schon gesagt wurde: Ein Verbot schafft Anreize. Dass Videogames ein nicht zu verachtender Wirtschaftsfaktor sind, ist bis nach Bayern anscheinend noch nicht durchgedrungen.”
— von McNoise

“Immer der gleiche Müll – und am Ende wählen doch die meisten wieder solche Spinnerparteien.”
— von JohnWayne

“Es gibt momentan keine Partei, die ich wählen würde. Keine setzt richtig was um und alle labern nur Scheiße, um Wähler zu gewinnen :(
Man kann nur hoffen, dass es diese Gesetzgebung nicht schafft. Aber vielleicht wären gerade deshalb wieder mehr Leute bereit, auf die Straße zu gehen oder sich zumindest im Internet zu formieren, um einen Aufstand zu organisieren.”
— von Für’n Arsch

“Ab einem gewissen Punkt ist einfach Schluss. Unfreiheit fängt irgendwo an.
Spätestens jedoch, wenn dumme Gesetze den gesunden Verstand ersetzen sollen ! Macht korrumpiert anscheinend nicht nur, sie verhindert hier sogar den Gebrauch des gesunden Menschenverstandes, bzw. das klare Denken!
Wenn Staaten immer mehr verbieten, kontrollieren und überwachen wollen, sollte sich jeder seines gesunden Menschenverstandes bedienen und sich mal an die Vergangenheit erinnern. Denn sowas ist nicht neu in der Geschichte der Menschheit.
So etwas gab es schon in vielen Staaten.
Und ich wäre in keinem von denen glücklich geworden.”
— von Sarge701


Linq

Anmerkung der Redaktion: “Da der INQUIRER ein Portal mit Namens- und Meinungsbeiträgen ist, herrscht in den Artikeln (und Kommentaren) ein lockerer Ton voller Ironie und Sarkasmus. Auch Parodie oder Satire sind an der Tagesordnung. Presserechtlich sollen Leser daher alle Inquirer-Beiträge als Kommentar auffassen – und nicht als Nachricht im klassischen Sinne.”

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