Grids schaffen 413 PC-Jahre in 10 Wochen

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Wissenschaftler setzten Grid-Computing ein, um die Zeit für die Entwicklung eines neuen Medikaments gegen Malaria zu verkürzen.

Das Projekt nannten sie WISDOM (World-wide in Silico Docking on Malaria). Das im Januar beendete Gemeinschaftswerk analysierte durchschnittlich 80.000 Zusammensetzungen pro Stunde bezüglich bestimmter molekularer Wirkungen. Die Grids setzten gleichzeitig 5.000 Computer ein und erzielten damit eine Ausbeute von 2.000 GB nützlicher Daten. Das Verfahren soll die Geschwindigkeit erhöhen und zugleich die Kosten senken bei der Suche nach einem wirksamen Präparat gegen Malaria.

Wie Projektleiter Vincent Breton gegenüber Medical News Today erklärte, braucht die Entwicklung eines Medikaments normalerweise 12 Jahre und kostet rund 800 Millionen $. Das ginge mit Grids viel schneller und billiger.

Die Rechner in den Grids verband die Open-Source-Software gLite. Sie liefen unter Linux und befanden sich in 27 Ländern der Welt. Mit dabei war auch das europäische Forschungsgrid Egee.

(Nick Farrell/bk)

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