Ballmer: Piraten sind an schlappen Vista-Umsätzen schuld

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Der inzwischen etwas zurückhaltendere Borginator hat eine neue Theorie. Und will die Daumenschrauben von WGA anziehen, um doch noch genug neue Betriebssysteme unters Volk zu bringen.

Er musste gegenüber Finanzanalysten zugestehen, dass die Vorhersagen für Vista “übermäßig optimistisch” waren und wies den Raubkopierern in China, Indien, Brasilien, Russland und anderen, sich entwickelnden Märkten die Schuld zu.

Die endgültige Lösung wäre eine weiter verschärfte “Echtheitsprüfung” mit Windows Genuine Advantage (WGA) als Teil der Bemühungen, mehr Umsätze aus den Entwicklungsländern zu holen.

Ballmer glaubt, Microsoft könnte die Windows-Umsätze durch noch intensivere Piratenjagd hochfahren:

“Eine Verringerung der Piraterie kann eine Quelle des Umsatzwachstums von Windows sein, und ich glaube, dass wir ein paar Piraterie-Verbesserungen in diesem Jahr machen werden.”

(Dass jetzt bitte niemand unterstellt, der letzte Nebensatz Ballmers wäre falsch übersetzt – der redet eben wirklich so.)

Er versprach, die Borg würden “wirklich gründlich ausloten, wie weit wir am Einstellrad drehen können, und was das für die Kundenerfahrung und die Kundenzufriedenheit bedeutet.”

Er ignoriert dabei natürlich die Tatsache, dass eine Menge Leute Vista nicht kaufen, weil es nicht viel mehr als XP bietet und Windows Genuine Advantage ihnen das Leben unnötig schwer macht. Noch mehr an WGA zu kurbeln, könnte erst recht zu Rückschlägen führen.

(Nick Farrell/bk)

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