Magazin: Lenovo bekam finanzielle Unterstützung von Intel

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100 Millionen $ jährlich bekommt der chinesische Hersteller Lenovo, der die PC-Sparte von IBM übernahm, um mehr Chips von Intel und weniger von AMD zu verbauen.

Lenovo war als erster größerer Hersteller in Asien Anfang 2004 auf AMD-Prozessoren umgestiegen. Vor einem Jahr kamen nach Angaben von AMD jeweils etwa gleich viele Prozessoren von Intel und AMD in Lenovos Desktop-PCs zum Einsatz.

Asien bringt 22 Prozent der weltweiten PC-Umsätze, und dabei sind die Verkäufe in Japan nicht mitgerechnet. Um wieder mehr Chips in den asiatischen Markt zu drücken, wirft Intel jetzt mit Geld nach dem Hersteller Lenovo. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, bekam Lenovo allein im dritten Geschäftsquartal – das am 31. Dezember endete – 22 Millionen US-Dollar, um den Einsatz von Intel-Chips zu belohnen.

Lenovo bestritt die von Forbes genannten Zahlen nicht, wollte die Abmachungen mit Intel aber nicht offen legen. Intel kommentierte erst gar nicht.

In den USA läuft noch immer ein kartellrechtliches Verfahren, das von AMD wegen der unsauberen Geschäftspraktiken Intels angestrengt wurde.

(Newsdesk Inquirer/bk)

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