EU: Vernetzung der Polizeidatenbanken geplant

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Die EU will die Polizeidatenbanken vernetzen. Das ruft die Datenschützer auf den Plan, die vor diesem Vorhaben warnen.

Die EU-Innenminister planen die Vernetzung der Polizeidatenbanken. Damit soll die Verbrechersuche dank grenzüberschreitenden Abgleichs von DNA-Spuren, Fingerabdrücken und Kfz-Daten verstärkt werden, meldet Focus online.

Der Prümer Vertrag, in dem sich zahlreiche EU-Staaten zum Datenaustausch verständigt haben, soll im kommenden Juni formell ins EU-Gemeinschaftsrecht überführt werden. Beim Prümer Vertrag geht es vor allem um den Datenaustausch zur Bekämpfung von Terrorismus und grenzüberschreitender Kriminalität.

Während der deutsche EU-Ratsvorsitzende Wolfgang Schäuble und der österreichische Innenminister Günther Platter das Vorhaben erwartungsgemäß begrüßten, warnen Datenschützer vor dem neuen Abkommen. (bwi)

Bild: Photodisc.com

Autor: BrittaW
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