Vodafone setzt auf EDGE

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Das Übertragungsverfahren EDGE soll für schnellere Datenverbindungen außerhalb der 2000 Städte sorgen, die der Mobilfunkbetreiber mit UMTS versorgt. Und hat das außerdem vielleicht etwas mit dem iPhone zu tun?

Mit EDGE kommen relativ schnellere Datenverbindungen auch aufs Land. Als erster deutscher Anbieter hatte T-Mobile letztes Jahr begonnen, in EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) zu investieren.

EDGE spielte hierzulande bislang so gut wie keine Rolle. Die Mobilfunkanbieter hatten genug damit zu tun, die bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen verpulverten astronomischen Summen wieder hereinzuholen. Dabei lässt sich der auch 2,5G genannte Übertragungsstandard, der auf GSM basiert, wesentlich kostengünstiger ausbauen und bringt immerhin eine deutlich höhere Geschwindigkeit als GPRS. Bei GPRS liegt die maximal erreichbare Datenrate nur bei 59,2 kBit/s, während bei EDGE zumindest theoretisch bis zu 236,8 kBit/s zu erreichen sind.

Die erste Inkarnation von Apples iPhone soll EDGE unterstützen, nicht aber UMTS. Dieses Gerät kann daher wohl nur von einem Anbieter unter die Leute gebracht werden, der auch EDGE unterstützt – und das sind jetzt immerhin schon zwei.

(bk)

Vodafone (Pressemeldung)