Qimonda will weg vom PC-Speicher

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Die Infineon-Tochter will sich unabhängiger machen vom volatilen Geschäft mit Speicherchips für Personal Computer.

“Unsere Strategie: wir wollen den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Chip erhöhen”, gibt Qimonda- Vorstandschef Kin Wah Loh die Marschrichtung vor. Gestern auf der ersten Hauptversammlung des Unternehmens wurde die strategische Neuausrichtung verkündet.

Im Fokus sind künftig Chips für Grafikanwendungen, für Handys und die Konsumelektronik. Die schwankungsanfälligen DRAMs für PC sollen dagegen nur noch eine Nebenrolle spielen. In den vergangenen beiden Quartalen konnten schon fast 60 Prozent des Absatzvolumens im Nicht-PC-Bereich erzielt werden.

Infineon hatte sein Speicherchip-Geschäft zu der neuen Tochter ausgegliedert, um sich unabhängiger zu machen von den heftigen DRAM-Zyklen. Im vergangenen Sommer wurde die Qimonda in einem schwierigen Börsenumfeld mit Mühe an die Börse gebracht.

Qimonda rechne weiterhin mit einem Wachstum der Speicherchip-Märkte um 55 bis 65 Prozent in diesem Jahr. Qimonda wolle die Produktion daher in dieser Bandbreite steigern. Konkrete Umsatz- oder Gewinnprognosen gab der Chef allerdings nicht ab. (rm)

Bild: Qimonda

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