Computersteuerung durch Handbewegungen

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Informatikern der Universität Bonn ist es gelungen ein neues Peripherie-Verfahren zu entwickeln.

Mit simplen Gesten sollen PC-User in Zukunft ihrem Computer mitteilen können, was er zu tun hat. Das Ganze funktioniert jetzt schon relativ gut und verschlingt nicht mehr Hardware-Ressourcen als ein gewöhnlicher Alltagscomputer heutzutage zu leisten vermag. Dies berichtet Pressetext Östrerreich.

Mittels 3-Webcams, die jeweils an einen PC angeschlossen werden müssen, werden die Handbewegungen, die Position des Handrückens und weitere Details relativ genau interpretiert. Die drei Computer sind an einen weiteren Haupt-Computer angeschlossen. Dieser ist seinerseits mit einer Geforce 8800 ausgestattet.

In einem Test konnte Markus Schlattmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe “Computer-Grafik” an der Universität Bonn sogar in einem Flugsimulator ein Flugzeug über die virtuellen Alpen steuern.

“Das Besondere an unserem Verfahren ist, dass wir ohne externe Hilfsmittel auskommen. Um Handbewegungen in Echtzeit mit großer Genauigkeit verfolgen zu können, muss man normalerweise zumindest die Finger farblich markieren, damit sich die Software leichter orientieren kann. Oder man braucht dazu einen Datenhandschuh, der die Gelenkstellung per Funk oder Kabel an den Rechner meldet.”, so Schlattmanns Kollege Ferenc Kahlesz. (mr)

Bild: pte/Frank Luerweg, Bonn

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