USA: Die Bandbreite ist nicht für die Kunden da

Allgemein

Provider wie Comcast schalten offenbar ab, sobald die Kunden tatsächlich anfangen, ihren Breitbandzugang auszulasten.

Ein US-Blogger beschwerte sich gerade vehement über Telekom-Konzern Comcast. Jener hatte seinen unlimitierten Flatrate-Breitband-Anschluss abgeschaltet, weil er fast zehn Wochen lang mehrere hundert GBytes an Daten saugte.
Die Kunden werden in der Werbung mit unlimitierten Anschlüssen angelockt, aber intern scheint es doch Limits zu geben – was aber nicht mitgeteilt wird. Nicht mal im Kleingedruckten. Daher stellte Nutzer “u235sentinel” eines Morgens fest, dass er offline war. Seine telefonische Anfrage bei Comcast klärte ihn darüber auf, dass er keine unlimitierte Bandbreite habe, sondern einen unlimitierten Zugang. Der Unterschied? Er darf so oft ins Netz wie er will. Also zur Not auch ständig. Daher Flatrate. Aber bloß nicht alles anklicken, was da nach Download aussieht…
Der Provider sei ja gnädig: Er bietet seinem Kunden einen kommerziellen Anschluss an. Für die ganz großen Datenmengen. Ohne Wenn und Aber. Außer natürlich beim Preis: stolze 1.700 Dollar im Monat.
(Nick Farrell/rm)

Linq