Kodak: Jeder Zweite fliegt raus

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Der Sparkurs des weltgrößten Fotokonzerns wird doch härter eingeschlagen als gedacht: Mehr Entlassungen, höhere Umstrukturierungsbemühungen sollen am Ende eine kleine, aber überlebensfähige Firma ergeben.

Kodak-Boss Antonio Perez will Milliarden investieren, um seinen Sanierungsplan bis Jahresende durchzuziehen. Nur mit solchen verschärften Maßnahmen sei Eastman Kodak Co. noch zu retten, hieß es gestern.

Wie scharf die Maßnahmen sind, kriegen die Mitarbeiter zu spüren: 3.000 Jobs mehr als ursprünglich geplant fallen den Perez-Plänen zum Opfer. Damit werden am Ende der dreijährigen Restrukturierung rund 30.000 der 60.000 Arbeitsplätze wegfallen – ein Blutbad.

Der interne Umbau wird am Ende fast 3 Milliarden Euro gekostet haben. Um die eigene Zeche bezahlen zu können, soll die Medizintechniksparte für knapp 2 Milliarden Euro verkauft werden. 2006 schrieb das Unternehmen rund 585 Millionen Euro Verlust. (rm)

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