Unsichere Sicherheitskonferenz

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Teilnehmer der RSA-Konferenz in San Francisco hatten der Securityfirma AirDefense zufolge zahlreiche unsichere Geräte laufen. Hacker-Access-Points hätten Originale nachgeahmt, um Daten abzugreifen.

Da veranstaltet die Firma RSA eine Konferenz zu Sicherheitsfragen, doch mehr als die Hälfte der Besucher trugen unsicheres Gerät mit sich herum, mokierten sich die Experten der Firma Air Defense. Journalist Tom Sanders veröffentlichte die Nachricht – einen Tag später nahmen die AirDefense-Leute ihre Mitteilung wieder vom Netz, da sie offenbar keine Beweise für die Behauptungen vorlegen konnten.

Angeblich hatten die Experten am ersten Tag der Konferenz sämtlichen drahtlosen Verkehr der Konferenz abgehört und dabei 623 WiFi-Netze auf Notebooks und Smartphones ausfindig gemacht. 56 Prozent der Geräte seien für ein automatisches Log-on konfiguriert worden, um Netzwerke mit gängigen Namen wie “‘Linksys” oder “T-Mobile” anzurufen.

Wer als Hacker schlau genug war, konnte den Security-Experten zufolge durch Man-in-the-middle-Attacken alle Login-aten erspähen. Die RSA-Konferenz selbst sei mit einem sicheren Netz ausgestattet gewesen. Das allerdings sei so kompliziert einzurichten gewesen, dass es lange Schlangen vor dem Helpdesk gegeben habe. (mk)

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