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Tag-Clouds aus Design- und Usability-Sicht
Wortwolken am Webhimmel
Das Web 2.0 hat nicht nur leere Marketingphrasen hervorgebracht, sondern in Sachen Design auch einiges bewirkt. Eines der interessantesten Phänomene sind die Tag-Clouds.
Wortwolken
Tag-Clouds aus Design- und Usability-Sicht

Tag-Clouds bestehen aus verschiedenen Links, die Begriffe oder sonstige Informationen gemäß ihrer Häufigkeit auffälliger oder weniger auffällig hervorheben. Der deutsche Begriff Wortwolken trifft dabei nur einen Teil der möglichen Funktionalität von Tag-Clouds. Ein Tag ist nicht nur ein Wort, sondern eine Art Etikett für eine bestimmte Art von Inhalt. Nicht umsonst wird hier derselbe Begriff verwendet wie für einen HTML-Befehl. Auch die HTML-Tags waren ursprünglich zur logischen Auszeichnung gedacht und haben ihre Formatierwirkung erst nach und nach erhalten ? und verlieren sie dank CSS auch wieder.
Wer die erste Tag-Cloud eingesetzt hat, ist schwer festzustellen. Das erste bekannte Beispiel war die Bildertauschsite Flickr, die dazu ein Werkzeug namens Zeitgeist von Jim Flanagan eingesetzt hat. Zeitgeist ist übrigens auch der von Google verwendete Name für die regelmäßige Auflistung der populärsten Suchwörter (www.google.com/press/zeitgeist.html). Dass Tag-Clouds ausgerechnet mit Bilderverschlagwortung gestartet wurden, ist natürlich kein Zufall. Denn hier handelt es sich um Inhalte, die für sich allein nicht durchsuchbar sind und insofern unbedingt passende Begriffe zugeordnet haben müssen.






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