New York will den iPod verbannen

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INQ_NYipod.jpgDer US-Bundesstaat New York plant allen Ernstes, einen Bann über den iPod zu verhängen. Begründung: Fußgänger mit Musikbeschallung seien zu unaufmerksam im Straßenverkehr, speziell beim Überqueren der Straße. Der Bann soll helfen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.

Eine entsprechende Gesetzesvorlage (Schimpfname “iPod oblivion”) brachte Senator Carl Kruger ein. Falls sie verabschiedet werde, gelte sie für alle großen Städte des Staates.
“Sie laufen wie ferngesteuert in Autos und Busse hinein. Gerade hier in New York City haben wir durch den iPod ein paar schlimme Unfälle hinnehmen müssen”, echauffierte sich Senator Kruger gegenüber dem TV-Sender WCBS.
Kruger möchte die iPod-Nutzer auf Parks und Parkbanken limitieren. Sobald sie aber den Bürgersteig betreten, müsse der Player ausgeschaltet werden. Natürlich ist das Echo in der NY-Bevölkerung auf diesen Vorschlag alles andere als nett. Deren Gegenargument: “Mit den Augen müsse man den Verkehr beobachten, nicht mit den Ohren.”
Interessanterweise regte sich niemand auf, dass das iPod-Gesetz eine Diskriminierung aller anderen MP3-Player darstellt. Vielleicht eine heimliche Verschwörung der Borg, damit man künftig legal nur noch mit Zune & Co. durch NY bummeln darf? (Iain Thomson/rm)

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