Deutsche Bittorrent-Downloader im Visier von Ermittlern

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P2P-Tauschbörsen sind Filmstudios und Plattenfirmen ein Dorn im Auge. Eine Bittorrent-Community veröffentlicht, wie verdeckte Ermittler der Entertainment-Industrie arbeiten.

Die Betreiber der Bittorrent-Community Fenopy kennzeichnen jetzt allem Anschein nach manipulierte Torrent-Downloads auf ihrer Webseite. Viele dieser Downloads für populäre Alben und Filme werden von völlig unbekannten Tracker-Seiten angeboten.

Die Mehrzahl der Tracker lassen sich auf einige IP-Nummern-Blöcke zurückverfolgen, die einer in Los Angeles ansässigen Anti-Piraterie-Firma gehören. Die Entertainment-Industrie beauftragt solche Firmen gerne als externe Emittler. Im Auftrag der Rechteinhaber sammeln sie IP-Nummern von P2P-Nutzern, die dann Briefe oder sogar Anzeigen erhalten.

Die Daten von Fenopy geben ein genaueres Bild der genutzten Domain-Adressen und Dateinamen. So bemühen sich Hollywoods Ermittler offenbar darum, die Sprache der P2P-Szene zu treffen. Einer der manipulierten Tracker hieß “Bittorrent.isthebe.st”, ein anderer “SpeedFreak.BigMoney.biz”. Die meisten dieser Tracker-Server nutzen dynamische DNS-Weiterleitungen von Anbietern wie ChangeIP.com oder Yi.org. Auch deutsche Downloader sind im Visier der Ermittler. (bwi)

Autor: BrittaW
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