China fordert GPS mit Compass heraus

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Am Wochenende schoss China den vierten Navigationssatelliten vom Typ Beidou (Sternbild Großer Wagen) in die Umlaufbahn. Die Pläne für eine ernsthafte GPS-Konkurrenz werden sichtbar.

Die einzige ernsthafte Herausforderung für das bestehende Global Positioning System (GPS) kommt bis jetzt vom europäischen Galileo-Projekt, bei dem China halbherzig als Partner beteiligt ist. Galileo wird jedoch frühestens bis 2011 bereit sein.

Bislang hat China nur einige geostationäre Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, die für ein rudimentäres Navigationssystem in China sorgen, das mit einer Genauigkeit von 10 Metern für die wesentlichen kommerziellen Anwendungen ausreicht. Der vierte Große Wagen jedoch lässt den Plan erahnen, rund 30 Satelliten rund um den Globus zu positionieren. China hat außerdem zugegeben, dass Beidou die Grundlage für ein präziseres System namens Compass Navigation Satellite System sein soll.

(Tony Dennis/bk)

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